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Brüssel genehmigte erneut Garantien für Dexia-Bank vorläufig

Brüssel Die angeschlagene Grossbank Dexia darf weiter staatliche Garantien aus Frankreich, Belgien und Luxemburg erhalten.

Die EU-Kommission gab am Mittwoch grünes Licht für die Verlängerung der Garantien in Höhe von 55 Milliarden Euro, wie die Wettbewerbsbehörde in Brüssel mitteilte. Die Genehmigung sei bis zum 31. Januar 2013 befristet. Nach Ansicht der EU-Kommission liegt die staatliche Hilfe im Interesse der Finanzstabilität. Die Garantien deckten den Finanzbedarf der Gruppe ab, damit diese - wie bereits beschlossen - geordnet abgewickelt werden könne. Die Wettbewerbshüter haben Zweifel, ob die aufgestockte Garantie mit den EU-Regeln vereinbar ist und prüfen diese deshalb. Die Dexia gilt als erstes Opfer der Euro-Staatsschuldenkrise und war vom Staat übernommen worden. Der Finanzkonzern und Kommunalfinanzierer hatte sich unter anderem mit Investitionen in Griechenland übernommen und war ins Taumeln geraten. Dexia wurde schon zweimal mit Staatshilfen gerettet.

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