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Brüssel dringt auf rasche Umsetzung der Hilfen für Griechenland

Brüssel Eine Vereinbarung zwischen Griechenland und Finnland über Extra-Sicherheiten für das Hilfspaket sorgt in Brüssel für Unmut.

Sie könne die Umsetzung der Griechenlandhilfen verzögern, hiess es aus Brüssel. Grundsätzlich sei eine solche bilateral vereinbarte Sonderbehandlung als Voraussetzung für die Nothilfe an Griechenland aber zulässig, liess der Sprecher von EU-Währungskommissars Olli Rehn am Freitag in Brüssel verlauten. «Die Mitglieder der Eurozone haben in ihren Beschlüssen vom 21. Juli begleitende Absprachen, wenn angemessen, vorgesehen.» Gleichzeitig aber warnte er vor zu vielen «Beschränkungen und Bedingungen» - das sei nicht im Sinne einer raschen Einigung. Das zweite Hilfspaket für Athen müsse schnell auf den Weg gebracht werden, um Vertrauen auf den Märkten zu schaffen. Die Staats- und Regierungschefs der 17 Euro-Staaten müssten der zwischen Athen und Helsinki ausgehandelten Vereinbarung erst noch zustimmen. «Die Mitglieder der Eurozone müssen beurteilen, ob diese Abmachung im Geiste der Beschlüsse ist», sagte der Sprecher. Oder ob sie ein «verzerrendes Element» darstelle. «Das ist eine Frage von politischer Auslegung.» Die Verhandlungen liefen, sagte er. Im Grunde könnten auch andere Euro-Länder Sonderregelungen mit Griechenland beschliessen - diese Möglichkeit sei in den Beschlüssen nicht nur für Finnland vorgesehen. Einen Stichtag für die Umsetzung des zweite Rettungspaket für Griechenland gebe es nicht, Ende August wäre aber erstrebenswert, sagte der Sprecher. «Je schneller man bei diesem Thema für Klarheit sorgt, desto mehr trägt man dazu bei, die Sicherheit unter allen Marktteilnehmern wieder herzustellen.»

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