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Brasilianische Regierung kappt Wirtschaftsprognose deutlich

Brasilia Lateinamerikas grösste Volkswirtschaft schwächelt: Am Freitag senkte Brasiliens Regierung ihre Prognose für das diesjährige Wirtschaftswachstum auf 3 Prozent.

Bis anhin waren 4,5 Prozent in Aussicht gestellt gewesen. Das lange Jahre boomende Schwellenland kämpft mit den Auswirkungen der Euro-Schuldenkrise und den Folgen der Regierungsbemühungen, eine Überhitzung der Wirtschaft durch zu starke Kapitalzuflüsse zu verhindern. Erst im vergangenen Monat hatte die Notenbank ihre Erwartungen an die Wirtschaftsleistung für 2012 auf 2,5 Prozent von zuvor 3,5 Prozent reduziert. Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen im Schnitt sogar nur mit weniger als 2 Prozent. Um die Wirtschaft zu stützen, senkte die Zentralbank jüngst den Leitzins auf ein Rekordtief von 8,0 Prozent. Präsidentin Dilma Rousseff legte ein Konjunkturprogramm auf: Die schwächelnde Industrie soll mit Steuererleichterungen und billigen Krediten aufgepäppelt werden.

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