Zum Hauptinhalt springen

BP verkauft Anteile an Öl- und Gasfeldern im Golf von Mexiko

London Nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat der britische Energiekonzern BP seine Anteile an vier Öl- und Gasfeldern dort verkauft.

Der japanische BP-Konkurrent Marubeni Oil and Gas zahlt dafür 650 Mio. Dollar, wie BP am Montag in London mitteilte. Der britische Energieriese hielt an den Feldern zwischen 25 und 65 Prozent der Anteile. BP hatte die Öl- und Gasfelder erst im März vom US-Wettbewerber Devon Energy gekauft. BP will Beteiligungen im Wert von insgesamt rund 30 Mrd. Dollar verkaufen, um die Folgekosten der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zu finanzieren. Das ist etwa ein Zehntel seiner Beteiligungen. Im Golf von Mexiko waren nach der Explosion der Ölbohrplattform «Deepwater Horizon» im April nach Behördenangaben rund 780 Mio. Liter Rohöl ausgelaufen. Der Ölfluss konnte erst Mitte Juli mit einer Abdeckhaube gestoppt werden. Auch nach dem Verkauf bleibt BP der grösste Öl- und Gasförderer im Golf von Mexiko.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch