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Bombardier-Züge machen Fortschritte

Auf der Paradestrecke St.Gallen–Genf fahren sie noch nicht. Immerhin haben die Dosto immer weniger Pannen.

Bombardier-Schweiz-Chef Stéphane Wettstein vor einem der FV-Dosto-Züge. Foto: Walter Bieri (Keystone)
Bombardier-Schweiz-Chef Stéphane Wettstein vor einem der FV-Dosto-Züge. Foto: Walter Bieri (Keystone)

Sind die Doppelstöcker von Bombardier bald keine Schüttelzüge mehr? Noch im September beklagten Zugbegleiter sich bei der Gewerkschaft SEV über Schmerzen in Hüften, Rücken oder Knien. Das Gerüttel mache ihn «nudelfertig», sagte ein Zugbegleiter einem Reporter von «Watson».

Dank einem Update der Software sei es gelungen, die Schwingungen stark zu reduzieren, sagte gestern Stéphane Wettstein, Chef von Bombardier Transportation Schweiz. Auf geraden Strecken gebe es 75 Prozent weniger Schwingungen, bei Fahrten über Weichen rüttle es jetzt 30 Prozent weniger. Unwohl oder gar schlecht wurde es Passagieren bislang vor allem im Oberdeck, wo die Schwingungen und unvermittelten Ruckbewegungen besonders stark waren. «Wem es oben immer noch nicht wohl ist, der soll im Unterdeck reisen», rät Wettstein.

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