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Börsen in Fernost verbuchen leichte Gewinne

Tokio Die Aktienmärkte in Fernost haben am Mittwoch überwiegend fester notiert.

Gute Vorgaben aus den USA trieben die Kurse an, allerdings begrenzte die Schuldenkrise in Europa die Zuwächse. Nach Angaben von Händlern standen vor allem Aktien der Maschinen- und Bauindustrie im Fokus. Investoren erwarteten, dass diese Branchen vom Wiederaufbau in Japan nach dem Erdbeben und dem Tsunami vom März 2010 profitieren. Insgesamt fiel der Handel vor den Anleihe- Auktionen von Italien und Spanien sowie angesichts des kommenden EU- Gipfels aber schwach aus. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss mit einem Plus von 0,3 Prozent auf 8447 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg 0,2 Prozent auf 733 Zähler. Auch die Aktienmärkte in Taiwan, Singapur, Hongkong und Australien legten zu. Dagegen verbuchten die Märkte in Südkorea und Shanghai Verluste. Positive Impulse kamen aus den USA, wo der Optimismus des Aluminiumkonzerns Alcoa die Aktienkurse am Tag zuvor auf den höchsten Stand seit fünf Monaten gehievt hatte. Der Konzern gilt als Frühindikator für die Entwicklung der Konjunktur, da Aluminium für die Herstellung vieler Produkte gebraucht wird. Bei den Einzelwerten gehörten zu den grössten Gewinnern in Tokio die Aktien von Japan Bridge mit einem Plus von knapp sieben Prozent. Auch die Finanzgruppen Sumitomo Mitsui und Mitsubishi UFJ konnten zulegen. Der Euro gab im fernöstlichen Handel erneut nach. Die Gemeinschaftswährung notierte mit 1,2747 Dollar rund 0,2 Prozent tiefer als im späten Handel in New York. Händler sagten, die Anleger seien vor der Zinssitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag vorsichtig. Zudem wirke sich auch die anstehende spanische Anleihe- Auktion aus.

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