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Bisher Glück gehabt

Die Schweizerische Nationalbank hat ihre Zinsen belassen, wo sie waren. Das ist ein gutes Zeichen, bedeutet aber nicht, dass sie nicht doch noch gefordert wird.

Wie von den meisten professionellen Beobachtern erwartet, hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) heute keine Änderung ihrer Geldpolitik vorgenommen. Das ist auch eine Folge des Entscheids der Europäischen Zentralbank (EZB) vor einer Woche, die Negativzinsen für Bankeinlagen «nur» von –0,2 Prozent auf –0,3 Prozent zu senken; und ausser einer Verlängerung des Aufkaufprogramms für Staatsanleihen (Quantitative Easing) vom September 2016 bis zum März 2017 auch hier nichts weiter zu unternehmen.

In den letzten Monaten wurden weitere Schritte der EZB erwartet, die den Euro deutlicher hätten einbrechen lassen beziehungsweise zu einer weiteren Aufwertung des Frankens gegenüber der Gemeinschaftswährung geführt hätten. Das ist ausgeblieben, weshalb sich die SNB nicht mehr zu eigenen Schritten gezwungen sah.

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