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Biotech-Konzern Amgen enttäuscht mit neuem Medikament

New York Ein enttäuschender Marktstart eines wichtigen neuen Medikaments überschattet das ansonsten gut laufende Geschäft des weltgrössten Biotechnologie-Konzern Amgen.

Das gegen den Knochenschwund Osteoporose entwickelte Mittel erlöste im abgelaufenen Quartal mit zehn Mio. Dollar nur etwa ein Drittel der erhofften Umsätze. Zudem lässt eine Zulassung der Arznei zur Behandlung weiterer Krankheiten auf sich warten. Amgen rechnet mit der Entscheidung der US-Gesundheitsbehörde FDA nun bis zum 18. November. Der Konzern setzt darauf, dass Prolia auch angewendet werden kann, wenn bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen Probleme mit der Knochendichte auftreten. Damit könnte der Konzern einen so genannten Blockbuster mit Jahresumsätzen von mehr als einer Milliarde Dollar gewinnen. «Alle warten auf die Daten zur Knochenprävention in Verbindung mit Krebs», sagte Analyst Eric Schmidt von Cowen and Co. Amgen teilte mit, noch in diesem Quartal dürften zudem Ergebnisse einer weiteren Studie zu weiteren Anwendungsmöglichkeiten veröffentlicht werden. Von Prolia abgesehen lief das Quartal nach Einschätzung der Experten solide. Amgen wies für das dritte Vierteljahr zwar einen Rückgang des Nettogewinns auf 1,24 Mrd. Dollar 1,39 Mrd. Dollar im Vorjahr aus. Der Umsatz stagnierte bei 3,82 Mrd. Dollar. Für das Gesamtjahr behielt der Konzern seine Umsatzprognose von knapp unter 15,1 Mrd. Dollar bei.

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