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Bei Schwangerschaft wehren sich Frauen eher

Das Gesetz verbietet es, Arbeitnehmende wegen ihres Geschlechts ungleich zu behandeln. Das gilt auch für das Anstellungsverfahren. Doch zu Klagen kommt es nur selten.

Diskriminierung durch den Arbeitgeber etwa wegen Schwangerschaft ist schwer nachzuweisen. Foto: Gaetan Bally (Keystone)
Diskriminierung durch den Arbeitgeber etwa wegen Schwangerschaft ist schwer nachzuweisen. Foto: Gaetan Bally (Keystone)

Anfangs hatte es gut ausgesehen. Nachdem sie den Arbeitsvertrag für eine neue Stelle unterzeichnet hatte, kündigte die Personalfachfrau Kathrin Hofer, deren richtiger Name hier nicht genannt sei, ihren langjährigen Job.

Noch während der Kündigungsfrist an der alten Stelle wurde Hofer schwanger und teilte dies der neuen Arbeitgeberin mit. Das tat sie freiwillig, sind doch künftige Arbeitgeber nur zu informieren, wenn eine Schwangerschaft die neue Tätigkeit derart beeinträchtigt, dass sie nicht ordnungsgemäss ausgeführt werden kann. Doch Hofer wollte mit offenen Karten spielen, zumal sie die Schwangerschaft spätestens während der Probezeit kaum mehr hätte verheimlichen können.

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