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Bauarbeiter starten Protestwoche

Die Bauarbeiter und ihre Gewerkschaften Unia und Syna starten ab Montag auf verschiedenen Baustellen in der Schweiz eine Protest- und Aktionswoche.

Sie wehren sich damit gegen das in ihren Augen mickrige Lohnangebot der Baumeister. Der Baubranche gehe es glänzend, ihre Auftragsbücher seien voll, teilten die beiden Gewerkschaften am Donnerstag in einem Communiqué mit. Darüber seien sich beide Verhandlungsseiten einig. Dennoch hätten die Baumeister in der dritten Verhandlungsrunde am Donnerstag für 2011 nur gerade eine generelle Lohnerhöhung um 0,6 Prozent angeboten. Für die tiefsten Löhne seien das 26 Franken mehr Lohn pro Monat. Einige wenige sollten zusätzlich eine individuelle Lohnerhöhung von 0,4 Prozent erhalten. Die Baubeschäftigten liessen sich mit solchen Brosamen nicht abspeisen. Sie kämen einer Beleidigung der hart arbeitenden Bauleute gleich. In den letzten zehn Jahren seien die Baupreise gemäss dem Bundesamt für Statistik um 17,5 Prozent gestiegen. Die Baumeister mahnten in schlechten Jahren zur Vorsicht. In guten Zeiten würden sie den Grossteil des Kuchens für sich beanspruchen. Die Baugewerkschaften fordern eine generelle Lohnerhöhung von 150 Franken im Monat. In den vergangenen Jahren ist es auf dem Bau oft zu harten Arbeitskämpfen gekommen; mehrmals traten die Bauarbeiter in den Streik.

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