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Basler Zeitung Medien senkt nach Stellenabbau Verlust markant

Die Basler Zeitung Medien (BZM) schreibt weiterhin rote Zahlen.

Der Konzernverlust konnte im vergangenen Geschäftsjahr jedoch von 20,9 Millionen auf 2,2 Millionen Fr. verringert werden, wie die Herausgeberin der «Basler Zeitung» am Dienstag mitteilte. Bei einem Umsatz von 323,2 Millionen Fr. resultierte auf Stufe EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) ein Ergebnis von 28,2 Millionen Franken. Das Geschäftsjahr umfasst ausnahmsweise 18 Monate. Vergleiche mit früheren Ergebnissen seien daher nicht möglich. Künftig deckt sich jedoch bei der BZM das Geschäftsjahr mit dem Kalenderjahr. Die BZM, die im vergangenen Geschäftsjahr gleich zwei Mal den Besitzer gewechselt hatte, blickt gemäss der Mitteilung wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Die Talsohle sei durchschritten. Für das Geschäftsjahr 2011 strebt die BZM unter Verwaltungsratspräsident Moritz Suter und CEO Roland Steffen einen EBITDA von 22 Millionen Fr. an. Dass Ende 2010 noch nicht schwarze Zahlen geschrieben werden konnten, begründet das Unternehmen mit ausserordentlichen Abschreibungen. Die bessere operative Leistung wird auf umfassende Kostensenkungsmassnahmen zurückgeführt, die auch eine Reduktion der Vollzeitstellen um 188 auf 720 beinhalteten.

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