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BASF stärkt Ernährungs- und Gesundheitssparte mit Zukauf

Düsseldorf Der Chemiekonzern BASF will mit einem Zukauf seine Ernährungs- und Gesundheitssparte ausbauen.

Dazu werde die schottische Firma Equateq, ein weltweit führender Hersteller von hoch konzentrierten Omega-3-Fettsäuren, übernommen, teilte der deutsche Konzern am Mittwoch mit. Den Kaufpreis nannte BASF nicht. «Damit bauen wir unsere Position als führender Anbieter von Inhaltsstoffen für die Bereiche Ernährung und Gesundheit weiter aus», sagt Walter Dissinger, Leiter des Unternehmensbereichs Nutrition & Health. BASF setzte 2011 im Bereich Nutrition & Health 1,86 Milliarden Euro um und damit 380 Millionen mehr als noch 2010. Omega-3-Fettsäuren sind in den vergangenen Jahren verstärkt in den Blickpunkt geraten. Zum einen werden ihnen von der Medizin gesundheitsfördernde und vorbeugende Wirkungen zugesprochen, zum anderen werden sie in Medikamenten auch zur Behandlung von Herzerkrankungen eingesetzt. BASF rechnet nach eigenen Angaben mit zweistelligen Wachstumsraten im Markt für Omega-3-Produkte. Der Chemieriese hatte sein Geschäft mit Omega-3-Fettsäuren 2010 durch die milliardenschwere Übernahme des Monheimer Spezialchemiekonzerns Cognis kräftig erweitert. Equateq produziert bislang auf der schottischen Insel Lewis, wo es 47 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

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