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Bankenvertreter fürchten Einschränkungen durch Basel III

Die Auswirkungen des neuen Banken-Regelwerks Basel III auf die Schweizer Banken legt letztlich die Finanzaufsichtsbehörde Finma fest.

Bankenvertreter warnen vor Nachteilen für den Finanzplatz und durch eine mögliche Einschränkung der Kreditvergabe auch für die Wirtschaft. Für die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) sind die Vorschläge von Basel-III nach einer ersten Beurteilung «weitreichend»: Da die Schweizer Banken gut kapitalisiert seien, erwartet der Branchenverband von der Finma daher «Augenmass», wie in einer Verlautbarung am Montag festgehalten wird. Die Finanzaufsichtsbehörde solle lange Übergangsfristen festlegen und ihre Bestimmungen auf die globale Situation abstimmen, fordert die SBVg. Grundsätzlich setzen die Vorschläge der Bankenregulatoren aber am richtigen Ort an: So begrüsst der Verband, dass die Qualität des Eigenkapitals der Institute verbessert werden solle. CS: Werden genug Geld haben Die Credit Suisse (CS) kann nach eigener Einschätzung die benötigten Kapitalpuffer in den nächsten Jahren aus ihren Gewinnen anhäufen. Für die Aktionäre gibt die Grossbank Entwarnung: Kapital- und Dividendenpolitik müssten nicht materiell geändert werden, sagte CS-Sprecher Marc Dosch der Nachrichtenagentur SDA. Die Bank habe schon vor zwei Jahren ihr Geschäftsmodell geändert und stehe nun besser da als vergleichbare Banken im Ausland. Die risikogewichteten Aktiven seien seit 2007 um 30 Prozent reduziert worden. Indem die CS bewusst Kapital behalte und zum Beispiel den Eigenhandel fast ganz geschlossen habe, sei die Bank schon seit längeren auf regulatorische Veränderungen eingestellt, sagte Dosch. Ob die neuen Vorschriften die Kreditvergabe einschränken, könne aus heutiger Sicht nicht beurteilt werden.

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