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Banken Rohner: CS bleibt dem Investmentbanking treu

Urs Rohner, Verwaltungspräsident der Credit Suisse, hat gegenüber dem Schweizer Fernsehen (SF) bekräftigt, im Investmentbanking aktiv zu bleiben.

«Wir sind überzeugt, dass unsere Strategie für unsere Bank die richtige ist», sagte er am Montagabend in der Sendung «Eco». Diesbezüglich sieht Rohner die CS auf einem anderen Pfad als ihre Konkurrentin UBS: «Die UBS kündigte an, sie werde sich aus dem Fixed- Income-Geschäft herausbewegen - wir haben das nicht gemacht in dieser Art und Weise.» Der Bereich Fixed Income gehört zum Investmentbanking und umschreibt den Handel mit festverzinslichen Wertpapieren. Die Neuausrichtung der CS habe bereits vor zwei Jahren eingesetzt: Man habe sich «ganz genau» damit auseinander gesetzt, in welchen Bereichen die Bank bleiben wolle, so Rohner. Dazu gehörten auch die Fixed-Income-Geschäfte und andere Geschäfte, «in denen wir eine hervorragende Marktposition haben und von denen wir auch glauben, unter erschwerten Kapitalbedingungen nachhaltig profitabel zu sein». Sparen geht weiter Obwohl die CS dem Investmentbanking treu bleibt, wurden in diesem Bereich zahlreiche Jobs gestrichen. Der Verwaltungsratspräsident beziffert den Abbau auf über 2000 Stellen in den letzten Monaten. Zudem sei die Bilanz des Bereichs fast halbiert worden. Auf die Frage, ob es zu weiteren Kürzungen beim Personal kommen werde, äusserte sich Rohner ausweichend: 2011 habe die CS Einsparungen von 2 Milliarden Fr. und die Streichung von 3500 Stellen bekannt gegeben. «Wir haben dann nicht ganz so viele abgebaut», so Rohner. Zusätzliche, in den letzten Monaten angekündigte Sparmassnahmen würden Kostensenkungen über weitere 2 Milliarden Fr. vorsehen: «Das wird sicher mit Personalabbau verbunden sein, aber nicht nur.» Konkrete Zahlen nannte Rohner nicht. Zum Teil könnte es auch Verlagerungen von Arbeitsplätze in Länder mit niedrigeren Kosten geben.

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