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Banken Früherer UBS-Händler Adoboli wegen Betrug schuldig gesprochen

London Im Skandal um Milliarden-Verluste bei der Grossbank UBS ist der frühere Wertpapierhändler Kweku Adoboli am Dienstag von einem Londoner Geschworenen-Gericht des Betrugs für schuldig befunden worden.

In weiteren Anklagepunkten, etwa Fälschung der Bücher, suchten die Geschworenen am Londoner Southwark Crown Court noch nach einer Entscheidung. Ein Strafmass wurde zunächst nicht verkündet. Der 32 Jahre alte Adoboli hatte zugegeben, die Bank durch risikoreiche Spekulationen im Handel mit börsennotierten Indexfonds in den Jahren 2009 bis 2011 um 2,3 Milliarden Dollar gebracht zu haben. Er gab jedoch an, sich nicht persönlich bereichert zu haben. Adoboli wurde vorgeworfen, dass er seine Position missbrauchte, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen oder der Bank zu schaden. Er war am 15. September 2011 verhaftet worden. Die Anklage hatte vor Gericht von Adoboli das Bild eines gewissenlosen Zockers gezeichnet, der in betrügerischer Absicht vorging. Adoboli selbst gab zu, die Risiko-Vorschriften der Bank missachtet und mit geheimen Konten gearbeitet zu haben. Er habe aber immer das Wohl der Bank im Auge gehabt und seine Handlungen seien von seinen Vorgesetzten stillschweigend geduldet worden.

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