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Bahn-Warnstreiks in Deutschland angelaufen

Berlin In Deutschland sind landesweiten Warnstreiks bei der Bahn am frühen Dienstagmorgen angelaufen.

Schwerpunkte der Arbeitsniederlegungen waren der Westen und Bayern. Dadurch komme es etwa in Essen und Münster zu erheblichen Zugausfällen im Regional- und S-Bahn-Verkehr, teilte die Gewerkschaften Transnet und GDBA in der Nacht mit. In Dortmund werde der Fernverkehr auf der Schiene gestört werden. Insgesamt würden die Auswirkungen der Warnstreiks aber in nahezu allen Bundesländern zu spüren sein, hiess es. Im Verlauf des Morgens soll für jeweils zwei Stunden in einer anderen Region gestreikt werden. Hintergrund der Aktion sind die festgefahrenen Verhandlungen der Gewerkschaften mit der Deutschen Bahn (DB) und deren Konkurrenten über einen einheitlichen Branchentarifvertrag. Damit wollen die Arbeitnehmervertreter einen Wettbewerb über Lohnkosten um die lukrativen Aufträge für den öffentlichen Schienennahverkehr verhindern. Nach Angaben der Gewerkschaften und der DB liegen die Löhne bei den Privatbahnen um 15 bis 20 Prozent unter DB-Niveau. Die sechs grössten Privatbahnen hatten ein Angebot vorgelegt, das die Gewerkschaften aber als zu niedrig abgelehnt hatten.

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