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Automobilindustrie Die bedeutendsten Toyota-Rückrufe seit 2009

Tokio Seit 2009 hat Toyota mehr als 14 Millionen

Autos in die Werkstätten gerufen, um sie auf mögliche technische Defekte hin zu überprüfen. Die Qualitätsprobleme belasteten den Hersteller so schwer, dass Konzernchef Akio Toyoda nach eigenen Angaben zwischenzeitlich sogar einen Rücktritt erwog. Toyota bietet in Nordamerika, Asien und Europa zum Teil sehr unterschiedliche Modelle an. Bei Rückrufaktionen in Europa ist zum Teil auch die Schweiz betroffen, da Toyota hierzulande mit 4,1 Prozent Marktanteil und 13'300 verkauften Autos im Jahr 2011 eine beliebte Marke ist. Die Nobeltochter Lexus hat einen Marktanteil von 0,3 Prozent mit jährlich gut 1000 verkauften Autos. Bedeutendste Toyota-Rückrufe seit 2009 10. Oktober 2012: Weltweit ruft Toyota fast 7,5 Millionen Auto in die Werkstätten. Grund sind Probleme mit einem Schalter für den elektrischen Fensterheber. Betroffen sind auch 18'000 Autos in der Schweiz. 2. August 2012: Bei Hunderttausenden Wagen des Toyota-Modells RAV4 und des HS 250h der Luxus-Tochter Lexus musste die Hinterachse überprüft werden. Allein in den USA waren 800'000 Autos betroffen. 8. März 2012: In den USA mussten fast 700'000 Autos in die Werkstätten. Betroffen waren die Modelle Camry und Venza sowie Pick- ups vom Typ Tacoma wegen Problemen mit Bremsleuchten und Airbags. 9. November 2011: Probleme mit der Kurbelwelle zwangen Toyota zur Überprüfung von weltweit rund 550'000 Wagen, davon etwa 14'000 Stück in Europa. Von den Problemen betroffen sein konnte auch die Lenkung. 24. Februar 2011: In den USA mussten fast 2,2 Millionen Wagen in die Werkstätten. Bei SUV von Toyota könne sich das Gaspedal unter der Fussmatte verklemmen, warnte der Hersteller. 26. Januar 2011: Mögliche Probleme mit der Kraftstoffanlage zwangen weltweit 1,7 Millionen Toyota-Fahrer in die Werkstätten. 21. Oktober 2010: Weltweit rief Toyota 1,53 Millionen Wagen in die Werkstätten. Der Hersteller warnte vor Problemen mit Bremsanlage und Benzinpumpe. 29. Juli 2010: Toyota liess 412'000 Autos der Modelle Avalon und Lexus LX470 überprüfen, die meisten davon in den USA. Es bestand die Gefahr, dass die Lenkung aufplatze und das Lenkradschloss blockieren. 2. Juli 2010: 270'000 Toyotas wurden wegen möglicher schwerer Motorprobleme in die Werkstätten gerufen, die meisten davon von der Luxus-Tochter Lexus. Der Konzern gab die Kosten für die Aktion mit umgerechnet mehr als 100 Millionen Euro an. 29. Januar 2010: Weil das Gaspedal verklemmen konnte, liess Toyota allein in Europa 1,8 Millionen Personenfahrzeuge überprüfen. Weltweit kamen weitere 2,3 Millionen Autos dazu, die bereits eine Woche zuvor in die Werkstätten gerufen worden waren. Betroffen waren unter anderem die Modelle Camry und Corolla sowie die Typen Aygo, iQ, Yaris, Auris, Verso, Avensis und RAV4. 25. November 2009: In den USA musste Toyota die Gaspedale in 3,8 Millionen Fahrzeugen erneuern. Diese könnten unter der Fussmatte verklemmen, warnte der Hersteller. Bis zur Erneuerung der Teile wurden die Besitzer gebeten, die Fussmatte herauszunehmen. 24. August 2009: Toyota warnte vor technischen Problemen mit den elektrischen Fensterhebern in 690'000 Wagen, die der Konzern in China hergestellt hatte. Betroffen waren die Modelle Camry, Yaris, Corolla sowie Vios, die gemeinsam mit dem chinesischen Partner FAW gefertigt wurden.

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