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Aufschwung in Deutschland kommt an sein Ende

München Der Aufschwung in Deutschland ist erst einmal zu Ende: Das Ifo-Institut erwartet im kommenden Jahr nur noch 0,4 Prozent Wachstum.

Trotzdem dürfte es den meisten Deutschen besser gehen. Die Arbeitslosigkeit werde weiter sinken auf 2,5 Millionen. Die günstige Einkommenssituation lasse den privaten Konsum robust expandieren, und die Teuerung werde deutlich nachlassen. «Wir fahren nicht vor die Wand, es geht glimpflich aus», sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn am Mittwoch in München. Ursache des Konjunkturabschwungs sei die Euro-Schuldenkrise und die Abkühlung der Weltwirtschaft. Der Export und die Investitionen, die den Löwenanteil des Booms getragen hatten, liessen jetzt nach, die Auftragseingänge und Erwartungen der Unternehmen für das nächste halbe Jahr zeigten «eindeutig ein Ende des Booms», sagte Sinn. Aber der private Konsum und vor allem die hohe Nachfrage nach Wohnbauten verhinderten, dass Deutschland in eine Rezession rutsche wie die übrige Eurozone. Die deutsche Wirtschaft dürfte im laufenden Jahr um 3,0 Prozent wachsen. Mit der Prognose von 0,4 Prozent Wachstum für 2012 ist das Ifo-Institut etwas pessimistischer als andere Forschungsinstitute.

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