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Auch RWE verkauft deutsches Höchstspannungsnetz

Düsseldorf Nach E.ON und Vattenfall gibt nun auch der Energiekonzern RWE weite Teile seines deutschen Höchstspannungsnetzes ab.

74,9 Prozent der Anteile übernehme ein Konsortium von Finanzinvestoren aus der Versicherungswirtschaft, teilte der Versorger am Donnerstag mit. Die Transaktion, der ein Unternehmenswert von 1,3 Milliarden Euro zu Grunde liege, solle im dritten Quartal abgeschlossen werden. Der Investitionsbedarf von RWE für den Netzausbau würde damit in den kommenden zehn Jahren um rund 2,5 Milliarden Euro sinken. Die RWE- Netztochter Amprion betreibt mit einer Länge von rund 11'000 Kilometern das längste Höchstspannungsnetz in Deutschland. RWE behält damit einen Minderheitsanteil von 25,1 Prozent. Zusätzlich beteiligt sich der Energiekonzern zunächst mit 14,5 Prozent an dem Käuferkonsortium und hält so indirekt weitere 10,8 Prozent an dem Netz - ingesamt also fast 36 Prozent. Konsumentenschützer fordern seit Jahren die Trennung der Energienetze von den Energieproduzenten. RWE hatte kürzlich erklärt, angesichts des Atomausstiegs benötige der Konzern frisches Geld.

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