Zum Hauptinhalt springen

ASUT - Swisscom dürfte Position im Breitbandmarkt verteidigen

Der Telekomkonzern Swisscom dürfte die starke Position im Breitbandmarkt bis ins Jahr 2020 und später verteidigen, während die Cablecom Experten zufolge eigenständiger Anbieter von Netz und Inhalten bleibt.

Allerdings bekommt der Kabelriese wohl gerade in städtischen Gebieten erhöhten Preisdruck bei den Telekomdiensten zu spüren - wegen der Konkurrenz durch die Elektrizitätswerke, wie das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Sieber & Partners annimmt. Die Energieunternehmen müssen ihre Marktposition einer am Freitag vorgestellten Studie zufolge hart erarbeiten, weil sie auf keinen bestehenden Telekom-Kundenstamm zurückgreifen können. Kleine und mittlere Kabelnetzunternehmen können sich den Wettbewerb bei den Diensten wohl nicht mehr leisten, wenn sie sich nicht regional oder überregional zusammenschliessen. Dann könnten Sie weiterhin sowohl Infrastruktur als auch Inhalte anbieten. Im anderen Fall bliebe ihnen das Netz als Kernkompetenz. Die Netzbetreiber rechnen mit einem rasanten Anstieg der Bandbreiten über die kommenden 6 bis 10 Jahre, vor allem getrieben durch hochauflösendes Fernsehen via Internet, Video-Streaming und dreidimensionales TV. Entsprechend müssten die bestehenden Koaxial-Kabel bis spätestens 2026 abgelöst sein, wie aus einer Befragung unter 109 Branchenvertretern hervorgeht, die bei einem Anlass des Schweizerischen Telekom-Verbandes ASUT präsentiert wurde. Gründe für Investitionen in das Glasfasernetz können der Studie zufolge neben der Einführung neuer Dienste unter anderem auch Standortvorteile, Wettbewerbsdruck oder Imagepflege sein.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch