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Asiatische Börsen fester - Euro-Schuldenkrise im Blick

Tokio Die asiatischen Börsen haben sich am Dienstag nach den massiven Verlusten zu Wochenbeginn fester präsentiert.

Angesichts der europäischen Schuldenkrise zeigten sich Händler jedoch unsicher über die weitere Entwicklung. In Tokio schloss der Nikkei-Index der 225 führenden Werte mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent bei 9477 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,2 Prozent zu und notierte bei 819 Punkten. Die Schuldenkrise in Europa stand weiter im Mittelpunkt des Interesses. Am Montag hatte die Ratingagentur Fitch den Ausblick für Belgien auf «negativ» von «stabil» gesenkt. Am Wochenende war bereits Italien unter Druck geraten, nachdem S&P die Wahrscheinlichkeit einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit des Landes erhöhte. Auch die Wahlverluste der regierenden Sozialisten in Spanien schürten Sorgen bei Anlegern. Wettgemacht wurden in Tokio Verluste durch eine rege Nachfrage nach Aktien von Sony und Maschinenbauunternehmen. Sony-Papiere schlossen mit einem Aufschlag von 2,7 Prozent. Der Elektronikkonzern will nach eigenen Angaben in diesem Geschäftsjahr den Betriebsgewinn stabil halten. Für das abgelaufene Jahr per Ende März erwartet das Unternehmen wegen Steuerbelastungen aber einen Nettoverlust in Milliardenhöhe. Schnäppchenjäger deckten sich zudem mit Aktien von Baumaschinenherstellern ein, die am Vortag besonders kräftig unter die Räder gekommen waren. In Shanghai verloren die Titel der China Construction Bank 0,4 Prozent, während die Aktien der China Minsheng Bank um 0,3 Prozent zulegten. Der Composite-Index fiel um 0,3 Prozent auf 2767 Zähler. In Honkong rückte der Hang Seng-Index um 0,2 Prozent auf 22737 Punkte vor. In Australien schloss der S&P/ASX 200-Index um 0,3 Prozent tiefer bei 4629 Punkten. Aus Sorgen vor negativen Auswirkungen der Eurokrise auf die australischen Banken trennten sich die Anleger insbesondere von den Titeln des Finanzsektors.

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