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Arzneimittelhersteller Stada gibt Produktion in Irland auf

Frankfurt Der deutsche Arzneimittelhersteller Stada wird aus Kostengründen künftig keine Medikamente mehr in Irland produzieren.

Stada hat seine seine Produktionsstätte in Clonmel an die Münchener Beteiligungsgesellschaft Mutares verkauft, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die 180 in Irland beschäftigten Personen würden von Mutares übernommen. Für eine Übergangszeit werde das Werk noch Medikamente für Stada produzieren. Die Verträge seien rückwirkend zum 1. Januar 2012 geschlossen worden. Stada geht davon aus, dass der Gewinn nach Steuern durch den Verkauf im 1. Quartal 2012 um 16,5 Millionen Euro geschmälert wird. Mit dem Schritt will Stada seine Kosten in der Medikamentenproduktion senken. Durch mehrere Übernahmen in den vergangenen Jahren besitzt das Unternehmen inzwischen Produktionsstätten in Serbien, Russland und Vietnam, die deutlich günstiger produzieren können. Künftig sollen Anlagen in Serbien und Vietnam die bisherige Produktion aus Irland übernehmen. Dabei hofft Stada, durch eine höhere Auslastung der Anlagen seine Stückkosten zu senken. In Russland, wo der Konzern inzwischen vier Werke hat, soll die Zahl der Produktionsstätten möglichst noch im ersten Halbjahr auf zwei gesenkt werden. Stada hatte Mitte 2010 ein umfassendes Umbauprogramm auf den Weg gebracht, das bis 2013 auch den Abbau von 800 der damals rund 8000 Arbeitsplätze vorsieht. Der überwiegende Teil des Stellenabbaus soll in den ausserhalb von Deutschland liegenden Produktionsstätten vollzogen werden.

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