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ArcelorMittal schliesst Hochöfen im lothringischen Florange

Paris Der Stahlkonzern ArcelorMittal schliesst seine Hochöfen im lothringischen Florange.

Das teilte die Konzernleitung am Montag dem Betriebsrat mit, wie aus Gewerkschaftskreisen verlautete. Bei einer Schliessung würden rund 600 Arbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Die beiden Hochöfen laufen bereits seit Monaten wegen fehlender Nachfrage nach Flüssigstahl nicht mehr. Bis zuletzt hatte die französische Regierung mit ArcelorMittal um einen Erhalt des Standorts gerungen. Die Regierung kündigte unter anderem an, das Werk für einen symbolischen Euro kaufen und dann weiter verkaufen zu wollen, wenn es von ArcelorMittal geschlossen werden soll. Der aus Indien stammende Stahlmagnat Lakshmi Mittal hatte 2007 mit einer feindlichen Übernahme den gesamten Konzern Arcelor - an dem neben Frankreich auch Luxemburg und Belgien Anteile hielten - unter seine Kontrolle gebracht. Die einst florierende Schwerindustrie in der ostfranzösischen Grenzregion ist seit den 80er Jahren im Niedergang. Die Förderung von Kohle und Eisenerz wurde eingestellt, die meisten Hochöfen und Walzstrassen wurden stillgelegt.

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