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Aktienbörsen in Asien geben nach

Tokio Die Aktienmärkte in Asien haben am Dienstag Boden verloren.

In Tokio bremste der starke Yen die Aktien von exportorientierten Unternehmen wie Toshiba und Sony aus, was die wichtigsten Indizes ins Minus drückte. Autobauer wie Toyota litten zusätzlich unter einem Bericht der Wirtschaftszeitung «Nikkei», die den Herstellern hohe Umsatzeinbussen durch die jüngsten Erdbeben-Produktionsausfälle prognostizierte. Viele Börsenhändler übten sich allerdings in Zurückhaltung, weil sie mit Spannung auf die Pressekonferenz von US- Notenbankchef Ben Bernanke am Mittwoch warteten. In Tokio schloss der Nikkei-Index 1,2 Prozent im Minus bei 9558 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,8 Prozent auf 833 Punkte. Auch die Börsen in Singapur, Korea, Hongkong und Shanghai gaben nach. Der Aktienmarkt in Taiwan trat auf der Stelle. Da ein hoher Yen den Auslandsgewinn japanischer Exporteure schmälert, litten am Montag vor allem die Aktienkurse der Elektronikhersteller Sony und Toshiba. Sony-Papiere notierten 2,1 Prozent leichter, Toshiba-Aktien gaben 2,8 Prozent nach. Nach enttäuschenden Geschäftszahlen rutschten auch die Aktien des Spielkonsolen-Herstellers Nintendo 1,6 Prozent ins Minus.

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