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AIG nimmt genügend Geld für Rückzahlung von Notenbank-Hilfen ein

New York Der vom Staat gerettete US- Versicherungskonzern AIG hat mit dem Verkauf einer Sparte genügend Geld eingenommen, um einen Hilfskredit der Notenbank Fed von New York zurückzahlen zu können.

Die Sparte Alico, in der das weltweite Geschäft mit Lebensversicherungen gebündelt ist, sei für 16,2 Mrd. Dollar an MetLife verkauft worden, teile AIG am Montag mit. Dadurch nehme das Unternehmen 7,2 Mrd. Dollar in bar ein. Dazu komme der Börsengang der asiatischen Lebensversicherungssparte AIA am 22. und 29. Oktober, durch den noch einmal 20,51 Mrd. Dollar eingenommen worden seien. Mit den Einnahmen sollten staatliche Hilfen beglichen werden, erklärte das Unternehmen. Vergangene Woche schuldete AIG allein der Fed von New York etwa 20 Mrd. Dollar. AIG war im Herbst 2008 unter dem Kollaps der US-Investmentbank Lehman Brothers fast zusammengebrochen und musste mit insgesamt 182,3 Mrd. Dollar von Notenbank und US-Regierung gerettet werden. Im September wurde ein Restrukturierungsplan verabschiedet, mit dessen Hilfe der Konzern das staatliche Geld schneller zurückzahlen soll.

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