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AFG Arbonia Forster verkauft deutsche Küchenfirma Warendorfer

Der Ausverkauf bei der AFG Arbonia-Forster-Holding geht weiter: AFG verkauft die deutsche Küchenfirma Warendorf an die amerikanische Investmentgesellschaft CoBe Capital.

Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Aus dem Verkauf entsteht für AFG ein Buchverlust von 12 Millionen Euro. Die Transaktion soll bis zum 31. Dezember abgeschlossen werden, teilten AFG und CoBe Capital am Montag mit. Als Folge des Verkaufs erwartet AFG für das Jahr 2012 ein negatives Jahresergebnis nach Steuern. AFG Arbonia-Forster verkaufe die Warendorfer Küchen im Rahmen der laufenden Implementierung ihrer Unternehmensstrategie, sich verstärkt auf Kerngeschäfte zu konzentrieren, heisst es in der Mitteilung. AFG fokussiere sich damit auf die beiden Erfolgsmarken Forster Stahlküchen und Piatti. CoBe Capital will das Unternehmen nach eigenen Angaben weiter entwickeln und auf eine Ebene mit Wettbewerbern wie bulthaup, Poggenpohl oder SieMatic stellen. In der Schweiz bleiben die Warendorfer Küchen laut Mitteilung Teil der Drei-Marken-Strategie von AFG Küchen und decken das Premium- Segment ab. Der Vertrieb in der Schweiz wird durch die AFG Küchen AG beibehalten. AFG hatte die Warendorfer Küchen 2005 von der deutschen Miele übernommen. Die Warendorfer Küchen GmbH beschäftigt rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bereits Anfang September hatte die AFG ihren Hauptsitz in Arbon TG an einen Immobilienfonds der Credit Suisse verkauft. Ab dem 1. September mietet AFG das ganze Gebäude zurück und nutzt es weiter. Aus dem Verkauf des erst vor vier Jahren eröffneten Firmensitzes resultieren netto Wertberichtigungen von rund 12 Millionen Franken. AFG prüft ausserdem laut einer Mitteilung vom 24. September die Restrukturierung der Geschäftseinheit Forster Kühltechnik.

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