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Ackermann: Finanzkrise schlug Bankern aufs Gemüt

Berlin Die weltweite Finanzkrise hat nach Angaben von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann bei vielen Bankern auch tiefe persönliche Spuren hinterlassen.

Er treffe immer wieder Berufskollegen, die deswegen in medizinischer oder therapeutischer Behandlung seien. Nach seiner Ansicht haben sich Wirtschaftsführer in der Vergangenheit zu wenig um Politik gekümmert, sagte Ackermann am Mittwochabend bei einer SPD-Veranstaltung in Berlin. Als eine der grössten Herausforderungen für die Kreditwirtschaft nannte der Spitzenbanker den weiteren Umgang mit angeschlagenen und abzuwickelnden Instituten. Eine Antwort darauf könne die Insolvenz von Banken sein. Ackermann warnte vor schädlichen nationalen Alleingängen, die den Banken das Geschäft erschwerten. Über eine internationale oder auf Europa konzentrierte Transaktionssteuer auf alle Finanzgeschäfte lasse sich aber durchaus nachdenken.

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