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Abzocker-Initiative lässt Firmen kalt

Ausufernden Managerlöhnen einen Riegel schieben will die Abzocker-Initiative des Schaffhauser Ständerats Thomas Minder.

Das Beratungsunternehmen PriceWaterhouseCoopers (PwC) stuft die möglichen Auswirkungen für die Schweizer Firmen als «signifikant» ein. Im Falle eines Ja zur Initiative selbst oder auch zum Gegenvorschlag des Parlaments sieht PwC noch grossen Handlungsbedarf bei den Schweizer Firmen. Bis anhin hätten diese nur wenig unternommen, um sich auf ein solches Szenario vorzubereiten, sagt PwC-Partner Robert Kuipers. Eine stärkere Kontrolle der Managementvergütungen wollen Initiative und Gegenvorschlag in erster Linie mit einer Stärkung der Aktionärsrechte erreichen. So sollen die Aktionäre börsenkotierter Unternehmen jährlich über den Gesamtbetrag der Vergütungen an den Verwaltungsrat abstimmen können. Der Gegenvorschlag schreibt zudem vor, dass Boni als variable Lohnanteile nur ausbezahlt werden dürfen, wenn jemandes Leistung zum langfristigen Gedeihen des Unternehmens beigetragen hat. Verwaltungsräte und Manager sollen mit Klagen zur Rückgabe von Geldern gezwungen werden können, wenn sie ihre Arbeit schlecht machen. Zudem sollen goldene Fallschirme grundsätzlich untersagt werden. Bejaht das Schweizer Stimmvolk eine der beiden Vorlagen bei der voraussichtlich im März stattfindenden Abstimmung, stehen den Firmen beträchtliche Veränderungen bevor. PwC empfiehlt diesen daher dringend, sich entsprechend schlau zu machen.

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