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1,7 Millionen für Burgener

Der Präsident des FCB verdiente 2018 gleich viel – trotz Verlust.

Der Verlust der Highlight Event and Entertainment AG (HLEE-Gruppe) von 20,2 Millionen Franken, wirkt sich für Grossaktionär Bernhard Burgener nur marginal aus.
Der Verlust der Highlight Event and Entertainment AG (HLEE-Gruppe) von 20,2 Millionen Franken, wirkt sich für Grossaktionär Bernhard Burgener nur marginal aus.
Florian Bärtschiger

Die Highlight Event and Entertainment AG (HLEE-Gruppe) mit Sitz in Pratteln hat im letzten Jahr rote Zahlen geschrieben. Der Verlust von 20,2 Millionen Franken wirkt sich für Grossaktionär Bernhard Burgener aber nur marginal aus. Im Vergleich zu 2017 verdiente er 2000Franken weniger. Bei der Konzerngesellschaft Highlight Communications AG bezog er 1,689Millionen Franken. Sein Salär war damit mehr als doppelt so hoch wie jenes von Finanzchef Peter von Büren, der 816 000 Franken erhielt. Insgesamt flossen 2,505Millionen Franken an die Geschäftsleitung. Hinzu kamen 10600 Franken, die Burgener als Verwaltungsratspräsident bei der Konzerngesellschaft bezog. Es wurdekein Honorar an den Verwaltungsrat ausbezahlt.

Vor allem im Segment Sport (-34,8 Millionen) musste die HLEE-Gruppe 2018 hartes Brot essen. Der Einstieg ins Boxgeschäft (World Boxing Super Series) erwies sich auch im zweiten Jahr als teuer. Die Gruppe sucht deshalb «potenzielle Investoren».

Champions-League-Niveau

Wichtig war für die HLEE-Gruppe 2018 die Aufstockung der strategischen Beteiligung an der Highlight Communications AG auf knapp 454Prozent. Zudem wurden 79Prozent der Constantin Medien erworben. Burgener und seine Ehefrau halten an der HLEE-Gruppe gemäss Geschäftsbericht gut einen Fünftel der Aktien (21,08Prozent). Grösster Aktionär ist Studhalter Investment (28,7Prozent) aus Luzern. Victorinox ist mit 12,44 Prozent beteiligt.

Insgesamt erwirtschaftete die HLEE-Gruppe 2018 einen Umsatz von 564,1 Millionen Franken. Wichtigstes Segment war der Film. Obwohl die Verleihstaffel 2018 nur neun Titel umfasste, lockte ein Drittel davon jeweils über eine Million Zuschauer in die Kinos. Ein Kassenschlager blieb «Fack Ju Göhte 3». Der Filmgewinn belief sich auf 12,1Millionen. Am meisten verdiente Burgener jedoch im Segment Sport- und Event-Marketing. Hier wurden 31,5Millionen Franken zusätzlich eingenommen. Die Vermarktung der TV- und Spon­sorenrechte an der Uefa Champions League sowie an der Uefa Europa League für die aktuelle und nächste Spielzeit spülen Millionen in die Kasse. Auch in den beiden nächsten Spielzeiten wird sich daran nichts ändern.

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