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- USA US-Börsen schliessen uneinheitlich - Nasdaq im Minus

New York Die Wall Street hat am Montag nach einem Ausverkauf im späten Geschäft uneinheitlich geschlossen.

Gestützt von der Geldpolitik in China konnten sich die Standardwerte leicht im Plus behaupten. Bei den Technologiewerten ging es dagegen nach einem zunächst freundlichen Start bergab. Die Anleger zeigten sich über die Ankündigung der chinesischen Notenbank am Wochenende erfreut, die Zinsen vorerst nicht zu erhöhen. Die Volksrepublik hält aber im Kampf gegen Vermögenspreisblasen länger an den sehr hohen Reserveanforderungen für Grossbanken fest. Im Mittelpunkt des Handels standen Übernahmen in der US- Wirtschaft. Der Mischkonzern General Electric setzt mit einem milliardenschweren Zukauf seine Expansion im Ölgeschäft fort. Bei den Hightech-Werten stand der US-Computerkonzern Dell im Blickpunkt, der wie erwartet den Speicher-Spezialisten Compellent Technologies übernimmt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg bis zum Schluss um 0,2 Prozent auf 11'429 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index notierte zuletzt unverändert auf 1240 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor nach einem zunächst freundlichen Auftakt 0,5 Prozent auf 2625 Punkte. Anleger fürchten Übernahmekosten Die Aktie von GE sank 0,6 Prozent. Offenbar fürchten die Anleger die Kosten der frisch angekündigten Übernahme des britischen Ölfeld- Ausrüsters Wellstream Holdings für 1,3 Milliarden Dollar. Der US-Computerkonzern Dell stärkt durch den Kauf von Compellent seine Position auf dem zukunftsträchtigen Markt für Speichertechnik. Die Übernahme hat einen Wert von insgesamt rund 960 Millionen Dollar. Die Dell-Aktie fiel um 3,9 Prozent, die Compellent-Aktie um 2,5 Prozent. Sanofi verlängert Genzyme-Angebot Der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis richtet sich auf ein langes Tauziehen um die US-Biotechfirma Genzyme ein. Er verlängerte sein 18,5 Milliarden Dollar schweres Kaufangebot bis zum 21. Januar. Die Genzyme-Aktie kletterte um 0,7 Prozent. Der US-Forschungsgeräte-Hersteller Thermo Fisher Scientific weitet sein Geschäft für Labortechnik durch eine Milliardenübernahme aus. Das Unternehmen kauft den US-Konzern Dionex Corp für 2,1 Milliarden Dollar oder 118,50 Dollar je Aktie. Die Dionex-Papiere sprangen daraufhin um 20 Prozent auf 117,83 Dollar in die Höhe. Auf der Gewinnerseite standen nach einer Kaufempfehlung die Anteilsscheine des Sportartikelgiganten Nike mit einem Plus von 1,6 Prozent. Die Bank UBS stufte das Papier angesichts einer starken Auftragslage hoch auf «Kaufen» von zuvor «Neutral».

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