Zum Hauptinhalt springen

- USA Dollar-Schwäche gibt US-Börsen Auftrieb

New York Der schwache Dollar und die Aussicht auf eine lockere Geldpolitik der Fed haben für gute Stimmung an den US- Börsen gesorgt.

Auftrieb gab auch der Entscheid der G20, keine klaren Ziele zur Beseitigung von Ungleichgewichten in der Weltwirtschaft zu vereinbaren. Dies werteten die Börsianer als Einverständnis der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) für die Politik der USA, den Dollar schwach zu halten. Ein niedriger Kurs hilft US-Exporteuren im Wettbewerb mit der ausländischen Konkurrenz. Nach Einschätzung der Investmentbank Goldman Sachs wird der Offenmarktausschuss der US-Notenbank Fed auf seiner Sitzung Anfang November aller Voraussicht der US-Wirtschaft eine weitere Geldspritze verordnen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg am Montag um 0,3 Prozent und schloss bei 11'164 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500- Index gewann 0,2 Prozent auf 1186 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg 0,5 Prozent auf 2491 Punkte. Zwangsversteigerungen bringen BoA in Bedrängnis Ein weiteres Thema am Markt waren die umstrittenen Zwangsversteigerungen überschuldeter Immobilien. US-Bankenaufseher wollen im November einen Bericht dazu vorlegen. Fed-Chef Ben Bernanke äusserte sich besorgt wegen der mutmasslichen Unregelmässigkeiten in den Verfahren grosser Finanzinstitute. Die Bank of America räumte einem Zeitungsbericht zufolge inzwischen Fehler ein. Die Aktie des Geldhauses sank bei starken Umsätzen um 2,5 Prozent - so viel wie kein anderes Unternehmen im Dow Jones. Die Aktie des Kabelherstellers CommScope schoss um mehr als 30 Prozent nach oben. Die Beteiligungsgesellschaft Carlyle Group will das Unternehmen übernehmen. Bei den Technikwerten verteuerten sich die Aktien des grössten chinesischen Suchmaschinenbetreibers Baidu um 2,3 Prozent. Das in New York gelistete Unternehmen hatte mit seinen Quartalszahlen die Markterwartungen übertroffen. Beruhigung am Immobilienmarkt Die mit Spannung erwarteten Zahlen zum Eigenheimabsatz fielen unerwartet gut aus. Die Lage am Immobilienmarkt entspannte sich im September wieder etwas. Aufs Jahr hochgerechnet wechselten 4,53 Millionen Häuser den Besitzer, das sind zehn Prozent mehr als im August. Im Juli waren die Verkäufe bestehender Immobilien nach dem Auslaufen einer Steuergutschrift so stark eingebrochen wie noch nie seit Beginn der Datenerhebung.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch