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- Märkte Schweizer Börse: Anleger bleiben vorsichtig

Zürich Nach einer Erholung im frühen Geschäft hat die Schweizer Börse am Mittwochmittag wieder schwächer tendiert.

Die Anleger verhielten sich nach wie vor sehr vorsichtig und die Anschlusskäufe versiegten rasch wieder. «Die Vorgaben aus den USA und Japan wären eigentlich positiv», sagte ein Händler. Aber es gebe weiterhin keine Anzeichen dafür, dass sich die Atom-Katastrophe in Japan bald entspannen werde. Der SMI notierte nach einem anfänglichen Anstieg bis auf 6144 Zähler kurz nach 13.00 Uhr um 0,4 Prozent tiefer bei 6076 Zählern. Seit Freitag hatte der Leitindex fünf Prozent verloren. Der breite SPI ermässigte sich ebenfalls um 0,4 Prozent auf 5517 Punkte. In Tokio hatte sich der Bluechip-Index Nikkei nach dem Kurssturz im Sog des verheerenden Erdbebens und der Atom-Katastrophe am Mittwoch erholt und 5,7 Prozent angezogen. Damit liegt er allerdings noch immer um mehr als zwölf Prozent unter dem Stand vor dem Erdbeben. Die weitere Entwicklung hängt laut Händlern in erster Linie von der Nachrichtenlage in Japan ab. «Daher dominiert die Vorsicht», sagte ein Händler. Der Verkaufsdruck habe nach dem Ausverkauf am Vortag zwar merklich nachgelassen. «Aber für Käufe besteht keine Eile», sagte ein anderer Händler. Während sich die Aktien der Versicherungen Swiss Re und Zurich, die wegen der drohenden Schadenzahlungen abgestürzt waren, etwas erholen konnten, litten die Banken unter Abgaben. Die Aktien der Credit Suisse und der UBS büssten mehr als ein Prozent ein. Händler führten das auch darauf zurück, dass Moody's die Bonität Japans zurückgestuft und so neue Sorgen im Hinblick auf die europäische Schuldenkrise entfacht hat. Auch die Gewinne der Aktien zyklischer Firmen schmolzen im Verlauf mehrheitlich ab. ABB verloren 0,7 Prozent. Einige Nebenwerte zogen dagegen deutlich an. Die Aktien des Solarindustrie-Zulieferers Meyer-Burger stiegen um weitere 3,4 Prozent. Nach einer Gewinnwarnung stürzten die Aktien des Hörgeräteherstellers Sonova um 21 Prozent ab.

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