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- Märkte Marktreaktionen nach früheren US-Präsidentenwahlen

Zürich Auch die Finanzwelt verfolgt den Ausgang der Wahl in der grössten Volkswirtschaft der Welt mit besonderer Aufmerksamkeit.

Dabei richten sich die Blicke vor allem auf die Märkte. Ein Überblick über die Reaktionen der Aktienmärkte auf frühere US-Präsidentenwahlen: - 2000: Das Duell zwischen George W. Bush und Al Gore entwickelte sich wegen Unklarheiten bei der Zählung in Florida zu einem Wahlkrimi. Entsprechend verunsichert reagierten die Börsen, der Dow Jones schloss am Tag nach der Wahl leicht im Minus. In der Hoffnung auf einen Sieg Bushs zogen Pharma- und Tabakwerte an. - 2004: Auf die Wiederwahl Bushs vier Jahre später nach dem Duell mit dem Demokraten John Kerry reagierte die New Yorker Börse mit einem kräftigen Kursplus. Pharma-Aktien, Papiere von Rüstungskonzernen sowie Öl- und Energieaktien waren gesucht - allesamt in Erwartung guter Geschäfte angesichts der im Amt bestätigten Regierung. «Die Wall Street liebt Bush», hiess es damals in einem Analystenkommentar. - 2008: Bei Obamas erstem Wahlsieg - damals über den republikanischen Herausforderer John McCain - herrschte nach den Wahlpartys Katerstimmung auf dem Börsenparkett in New York. Der Dow- Jones-Index rutschte um mehr als fünf Prozent ab. Kapitalmarktexperte Robert Halver brachte es seinerzeit auf den Punkt: «Die Party wurde an den Börsen schon vor der Wahl gefeiert - jetzt muss Obama sein Motto «Yes, We Can!» erstmal umsetzen.»

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