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Beizen-Lockdown in BaselWirte gehen in den Ruin, Brutschins Mitarbeiter in die Ferien

Mittlerweile können in Basel etablierte Wirte ihren Mitarbeitern den Lohn kaum mehr bezahlen und benutzen sie als «Bank». Ein Grund dafür: Der Staat ist die Entschädigung für die Kurzarbeit über Monate säumig geblieben.

Corona-Notstand: Burger King in Basel konnte seinem Personal den Dezemberlohn zunächst nur zur Hälfte auszahlen.
Corona-Notstand: Burger King in Basel konnte seinem Personal den Dezemberlohn zunächst nur zur Hälfte auszahlen.
Foto: BaZ-Archiv

Die von der Basler Regierung seit Mitte November zwangsverordnete Betriebsschliessung bringt inzwischen gesunde Basler Gastronomiebetriebe ins Schleudern. Betriebe, die seit Jahren ohne Probleme und Sorgen unterwegs waren. Zum Beispiel Erfolgsfrau Cécile Grieder, die den Roten Bären, die Bar Grenzwert und das Perron am St.-Johann-Bahnhof führt und immer etwas ausbauen und investieren konnte. Oder auch Harald Süss, der die beiden Burger King in Basel, in der Steinenvorstadt und am Bahnhof, als Franchisenehmer betreibt. Franchising bedeutet, dass Süss mit dem Betriebskonzept von Burger King satte Lizenzgebühren bezahlen muss (und am Bahnhof astronomisch hohe Mieten von über 35’000 Franken pro Monat), aber das unternehmerische Risiko als Privatmann selber trägt.

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