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MCH-Group-Boss im Interview«Wir wissen noch nicht, was wir tun wollen»

Die Baselworld als Spielball der grossen Uhrenhersteller, die Arroganz von René Kamm, die Millionenflops: Verwaltungsratspräsident Ueli Vischer gibt viele Fehler zu – wehrt sich aber gegen den Vorwurf, der falsche Mann auf seiner Position zu sein.

Illustre Namen in der Kritik: Regierungsrat Christoph Brutschin, CEO Bernd Stadlwieser und Verwaltungsratspräsident Ueli Vischer an der ausserordentlichen Generalversammlung der MCH Group.
Illustre Namen in der Kritik: Regierungsrat Christoph Brutschin, CEO Bernd Stadlwieser und Verwaltungsratspräsident Ueli Vischer an der ausserordentlichen Generalversammlung der MCH Group.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

Ueli Vischer, die MCH Group ist seit Jahren in der Krise, die Baselworld de facto am Ende. Warum sind Sie noch im Amt?

Lustig ist das nicht, und das nicht erst seit dieser Woche. Seit über zwei Jahren ist es sehr intensiv. Vor einem Jahr haben wir in relativ kurzer Zeit die Geschäftsleitung ausgetauscht, in diesem Umfeld hat sich der Verwaltungsrat für Kontinuität ausgesprochen. Und auch in der jetzigen Situation wären wir schlecht beraten, das oberste Führungsgremium auszuwechseln. Mir persönlich geht es, auch wenn das platt klingen mag, um das Unternehmen. Ich bin keiner, der in schwierigen Situationen davonläuft.

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