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Heilsarmee ohne Halleluja«Wir werden das bei den Spendeneinnahmen spüren»

Normalerweise wehen im Dezember bei der Topfkollekte der Heilsarmee Klänge von Trompeten und Posaunen durch die Innenstadt. Dieses Jahr bleiben die Salutisten wegen Corona stumm. Untätig ist die Organisation trotzdem nicht.

Ein Bild aus Zeiten, als es noch kein Corona gab und Musizieren im Freien möglich war: Heilsarmee mit Topfkollekte in der Freien Strasse.
Ein Bild aus Zeiten, als es noch kein Corona gab und Musizieren im Freien möglich war: Heilsarmee mit Topfkollekte in der Freien Strasse.
Foto: Dominik Plüss

Es ist still geworden in der Stadt. Etwas fehlt: dieser festliche Sound, der in der Adventszeit stets durch die Gassen wehte. «O du fröhliche, o du selige» erklang es in der Vergangenheit in der Freien Strasse. «Himmlische Heere jauchzen dir Ehre» kam das Echo vom Claraplatz, untermalt vom warmen Klang von Posaunen und Trompeten. Gruppen von Männern und Frauen standen bei Wind und Wetter singend und musizierend um Spendentöpfe. Darauf stand «Helft Freude bereiten» oder «Schenken Sie Hoffnung». Gekleidet waren sie in dunkelblaue Uniformen mit Hüten und Mützen, die nicht mehr ganz der aktuellen Mode entsprachen. Sie trugen sie gleichwohl mit Stolz.

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