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Kriegsveteran im Interview«Wir fingen damit an, den Deutschen das Essen wegzunehmen»

26. November 1941, fünf Monate nach dem Start der deutschen Operation Barbarossa: Truppen arbeiten sich durch einen brennenden Wald an der finnisch-russischen Front in der Nähe von Leningrad, dem heutigen St. Petersburg.
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«Wenn man all das sieht, wird man so böse, so wütend.»

Auf Befehl Adolf Hitlers beginnt am 22. Juni 1941 der Angriffskrieg der deutschen Wehrmacht auf sowjetische Gebiete. Die Ostfront im Zweiten Weltkrieg ist damit eröffnet. Ein sowjetisches Dorf wird beim deutschen Vormarsch in Brand gesteckt, aufgenommen am 28. Oktober 1941.

«Die schlechten Gefühle in mir gehen nicht weg, ich spüre sie Tag und Nacht.»

15 Kommentare
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    Pa We

    Dieser Kriegsveteran hat eine komische Philosophie. Einerseits ist er selber nationalistisch eingestellt und wehrt sich gegen jede Form von Invasion. Andererseits aber sagt er wiederum aus, dass eine Invasion oder ein Angriffskrieg gerechtfertigt ist, wenn ein Land ideologisch Teil des eigenen Landes sei, oder vielleicht sogar aus reiner Herzensangelegenheit. Das ist ein Widerspruch in sich. Wenn also ein Angriffskrieg notwendig wäre, um einen Teil ins Land einzuverleiben aus irgendwelchen Herleitungen, würde er es ebenfalls befürworten. Hitler hatte auch solche Herleitungen, aber anderer Art. Man kann nicht im einen Fall für eine Invasion oder einen Angriffskrieg sein, und im anderen Fall wieder dagegen. Das geht nicht. Oder es löst zumindest Unsicherheiten aus über das zukünftige Vorgehen von Regierungen, auf deren Philosophie und Wertehaltungen man sich nicht verlassen kann. Und wer bestimmt darüber, ob nun eine Invasion oder ein Angriffskrieg notwendig wird / ist / sein muss? Der Präsident? Die Duma? Russland sollte wohl zuerst bei sich selber anfangen mit der Geschichtsbewältigung. Denn man hat heute keine funktionierende, freiheitliche und offene Regierungspolitik. Heute hat man vor einer Invasion durch Russland Angst. Weiss sowas ein Kriegsveteran überhaupt? Oder denkt er nur in verherrlichenden Dimensionen seiner eigenen, glorreichen Vergangenheit? Das Russland von heute kann keinen Frieden garantieren. Das ist ein echtes Problem für viele Menschen in Westeuropa.