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Gastkommentar zum E-ID-GesetzWir brauchen eine staatlich geprüfte Identität fürs Internet

«Wir erhalten eine vom Staat kontrollierte Identifikation»: Werbung für das E-ID-Gesetz im Bundeshaus.
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Ich löse eine E-ID bei einem privaten Anbieter, und dieser kontrolliert beim Staat, ob ich wirklich Beat Flach bin.

Es hat sich nicht die böse «Konzernlobby» durchgesetzt.

95 Kommentare
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    Johann Fuchs

    Herr Flach schreibt: 'Ich löse mir einmalig eine E-ID bei einem privaten Anbieter, dieser kontrolliert beim Staat, ob ich wirklich Beat Flach bin. Anschliessend habe ich die Möglichkeit, mich mit dieser E-ID einfacher und sicherer im Internet zu bewegen.'

    Genau hier und bei der vielfach behaupteten Freiwilligkeit liegt das Problem:

    Eine staatlich bescheinigte Identität trägt zu meiner Sicherheit beim Bewegen im Internet nicht wirklich etwas bei, da sind andere Mechanismen wie Verschlüsselung, Zertifikate der Anbieter etc. entscheidend.

    Was die E-ID bewirkt, das ist, dass ich für Webshops etc. immer schön mit derselben ID erkannt werde, wenn ich mit der E-ID einlogge, womit für übergreifende Surfprofile der ideale Anker ausgelegt ist. In den meisten Fällen will ich das gar nicht. Wenn ich Online Socken einkaufe, dann braucht der Shop meine verbriefte Identität nicht (ich zeige ja auch keinen Pass, wenn ich ein einem Geschäft Socken über den Ladentisch kaufe). Deshalb habe ich eine Menge unterschiedlicher UserIds und Passworte, für jeden Shop, für jede Online Zeitung etc und verwende auch verschiedene Zahlungsmittel.

    Wo die E-ID sehr sinnvoll ist, das ist im Verkehr mit den Bundes-, Kantons- und Gemeindestellen (eVoting, eSteuern, ...) also eben mit Stellen, bei denen ich mich ja auch sonst ausweise.

    Dass ich mich bei der Eröffnung eines ersten Bankkontos bei einer Bank ausweisen muss, ist klar, und dann geh' ich halt mal hin (das letzte Mal liegt Jahre zurück...).