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Afrikanischer Ökonom zur KVI«Wir brauchen diese Initiative nicht»

Die Konzernverantwortungsinitiative sei schädlich für Entwicklungsländer, sagt Mahamadou Diarra, Wirtschaftsprofessor und Regierungsberater aus Burkina Faso. Zudem richtet er schwere Vorwürfe gegen ein Schweizer Hilfswerk.

Attestiert Hilfswerken eine verächtliche Haltung gegenüber Entwicklungsländern: Ökonom Mahamadou Diarra.
Attestiert Hilfswerken eine verächtliche Haltung gegenüber Entwicklungsländern: Ökonom Mahamadou Diarra.
Foto: zvg

Professor Diarra, die Schweiz will mit der Konzernverantwortungsinitiative Entwicklungsländern wie Burkina Faso helfen, sich gegen grosse multinationale Unternehmen zu wehren. Sind Sie glücklich darüber?

Der Umgang mit multinationalen Unternehmen (MNU) ist für alle Länder eine Herausforderung, nicht nur für Entwicklungsländer. Burkina Faso hat mittlerweile klare Rahmenbedingungen entwickelt, innerhalb derer die MNU agieren müssen. Dabei steht die Einhaltung der grundlegenden Menschen- und Umweltrechte im Zentrum. Dieser Rahmen entspricht regionalen und internationalen Standards. Unser Land ist selber fähig, dafür zu sorgen, dass die Regeln eingehalten werden. Wir brauchen diese Initiative nicht.

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