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Umstrittener GP beim KronprinzenWie viele Schurken verträgt die Formel 1?

2021 geht es nach Saudiarabien: Hilfsorganisationen schlagen Alarm, die Formel 1 wehrt sich – und reist jetzt erst einmal zur Strecke des türkischen Präsidenten Erdogan.

Vor dem Grand Prix ist Andacht. Piloten knien sich hin in Gedanken an die scheinbar willkürlichen, schwarzen Opfer der US-Polizei. Sie halten kurz inne, bevor die Hatz auf der Piste eröffnet wird. Auf ihren Shirts prangen die Aufschriften «Black Lives Matter» und «End Racism».

Angeführt wird das still protestierende Feld der rasenden Männer von Lewis Hamilton, dunkelhäutiger Dauerweltmeister und einsamer Star des Zirkus. Die Politik, ungern gesehen in der Welt des Sports, ist in der Formel 1 angekommen. Die Besitzer, die Verantwortlichen des amerikanischen Medienkonzerns Liberty Media um Noch-Geschäftsführer Chase Carey, dulden sie nicht nur, sie tragen die Botschaften mit.

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