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Geldblog: AnlagerisikoWie viel Risiko ist gut für mich?

Trotz verlockender Rendite sollte man nur so viele Risiken eingehen, dass man noch gut schlafen kann.

Meine Anlagen, mein Verlust: Letztlich muss jeder selber wissen, wie er mit Kursschwankungen umgehen kann.
Meine Anlagen, mein Verlust: Letztlich muss jeder selber wissen, wie er mit Kursschwankungen umgehen kann.
Illustration: Christina Baeriswyl

Meine Bank schlägt mir in Hinblick auf meine Pensionierung vor, stark in Einzelaktien zu investieren. Das würde bedeuten, dass locker mehr als die Hälfte meines Vermögens in Aktien angelegt wäre. Es hiess immer, dass man den Aktienanteil abbauen sollte, je mehr man sich der Pensionierung nähert, um Risiken abzubauen. Der Vorschlag der Bank würde bedeuten, dass ich gerade im Pensionsalter mehr finanzielle Risiken eingehen würde als je zuvor. Wie sehen Sie das? Leserfrage von L.P.

Die rekordtiefen Zinsen machen das Anlegen nicht nur für institutionelle Investoren, sondern auch für Privatanleger schwierig. Während man früher gerade auch im Alter auf sichere Obligationen setzen konnten, die meist nur wenig Schwankungen vollzogen, verliert man heute angesichts der Negativzinsen der Schweizerischen Nationalbank mit vielen erstklassigen Frankenanleihen faktisch Geld. Offensichtlich ist dies bei den Bundesobligationen, die eine Negativrendite aufweisen. Doch auch Frankenanleihen von erstklassigen Unternehmensschuldnern bringen kaum Zins. Auch mit sicheren US-Obligationen, die oft als Alternative genutzt wurden, erreicht man kaum eine vernünftige Rendite, seit die US-Notenbank wegen der Coronakrise die Zinsen erneut gesenkt hat.

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