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Krise der BundesanwaltschaftWie sich Lauber im «Sommermärchen- Prozess» selbst ausdribbelte

Bundesanwalt Michael Lauber steht wegen geheimer Treffen mit Fifa-Präsident Gianni Infantino vor einem Amtsenthebungsverfahren. Neue Dokumente zeigen, wie wegen dieser Treffen der bisher grösste Fifa-Prozess platzte und warum er mit der grösstmöglichen Blamage enden könnte.

Der «Sommermärchen-Prozess» ist geplatzt, weil verjährt. Diesen Umstand hat sich Bundesanwalt Michael Lauber auch selbst zuzuschreiben. (Bild vom Freitag, 20. April 2018)
Der «Sommermärchen-Prozess» ist geplatzt, weil verjährt. Diesen Umstand hat sich Bundesanwalt Michael Lauber auch selbst zuzuschreiben. (Bild vom Freitag, 20. April 2018)
Foto: Thomas Hodel (Keystone)

Wegen der Corona-Krise finden diesen Sommer statt einer umjubelten Fussball-EM nur Geisterspiele statt. Wie anders war das doch im WM-Sommer 2006, in der Zeit des «deutschen Sommermärchens». Volle Stadien, volle Fanmeilen, Freude pur. Seither ist die Euphorie verflogen, Skandale um Bestechung und vor allem die mysteriöse Zahlung von zehn Millionen Franken, in die illustere Namen wie Franz Beckenbauer, Robert Louis-Dreyfus und andere Fussballfunktionäre involviert waren, machten aus dem Märchen einen juristischen Albtraum.

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