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Spenden für «Querdenker»Wie man mit Corona-Demos Geld scheffelt

Die Führungsfiguren der deutschen «Corona-Rebellen» bitten bei ihren Anhängern um Spenden. Was sie mit dem vielen Geld anstellen, weiss niemand.

Mit dem Widerstand Geld verdienen: Spendenkasse an einer Querdenken-Demo auf dem Alexanderplatz in Berlin.
Mit dem Widerstand Geld verdienen: Spendenkasse an einer Querdenken-Demo auf dem Alexanderplatz in Berlin.
Foto: Keystone

Der Tag, an dem Michael Ballweg merkte, welche Goldader er da angestochen hatte, kam gegen Ende Mai. Kurz zuvor hatte der 46-Jährige auf einer seiner Stuttgarter «Querdenken»-Demos gegen die Corona-Politik zu Spenden aufgerufen. Eine Veranstaltungsfirma, mit der «Querdenken» zusammenarbeite, sei von einem Brand betroffen gewesen, sagte Ballweg auf der Bühne, und brauche dringend Geld.

Innert Tagen kamen damals 225’000 Euro zusammen. Drei Tage später schaltete der IT-Unternehmer prompt einen neuen Onlineaufruf. Man solle doch bitte «Querdenken» unterstützen, indem man der Bewegung Geld spende – und gab der Einfachheit halber gleich seine private Kontonummer an.

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