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Verwirrte Jacqueline BadranWie Kaspar Sutter plötzlich Baselbieter Regierungsrat wird

In Zürich hat man seine liebe Mühe mit der Geografie, insbesondere mit jener nördlich des Bözbergs. Ein offener Brief an Nationalrätin Jacqueline Badran.

Wo das Baselbiet ist, weiss Jacqueline Badran (rechts): Hier sitzt sie nämlich neben Juso-Präsidentin Ronja Jansen beim 
Dreikönigstreffen der SP in Muttenz, im Januar 2020.
Wo das Baselbiet ist, weiss Jacqueline Badran (rechts): Hier sitzt sie nämlich neben Juso-Präsidentin Ronja Jansen beim
Dreikönigstreffen der SP in Muttenz, im Januar 2020.
Foto: Pino Covino

Liebe Jacqueline Badran,

Sie haben Ihrem SP-Parteikollegen Kaspar Sutter zur Wahl in den Baselbieter Regierungsrat gratuliert. Dabei ist Ihnen wohl entgangen, dass Sutter künftig in Basel-Stadt regiert und nicht im benachbarten Landkanton.

Ich verstehe, dass man sich in der selbst ernannten Weltstadt Zürich nicht mit provinziellen Details abgeben will, dass der Blick viel lieber nach New York, Berlin, Singapur oder Sydney schweift. Das kleine Basel ist da zu unbedeutend, um sich die Mühe zu machen, es verstehen zu wollen. Wir verstehen uns in der Region manchmal, oder eher häufig sogar, selbst schon nicht. Vielleicht liegt es auch am hartnäckigen Nebel in Zürich, der den Blick zum Bözberg und was dahinter ist, trübt.

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