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Jagdsaison (oder auch nicht)Wie ich versuchte, einen Prachthirsch vor Jägern zu retten

Unser Autor ist Wild-Liebhaber. Allerdings sieht er die Tiere lieber im Wald als auf seinem Teller – also sabotiert er die Jagd ein bisschen.

Die – ziemlich teure – Infrarotkamera lässt unseren Autor teilhaben am Leben eines prächtigen Hirschs (Halber Sechzehnender)…
Die – ziemlich teure – Infrarotkamera lässt unseren Autor teilhaben am Leben eines prächtigen Hirschs (Halber Sechzehnender)…
Foto: Linus Reichlin

Dieses Jahr im Juni begann ich damit, illegal Wildtiere zu füttern. Lieber würde ich es legal tun. Doch das deutsche Jagdgesetz verbietet es Privatpersonen, Waldtiere zu füttern – bei Strafen bis zu 5000 Euro. Die hohe Strafe zeigt, wie sehr die Jäger auf ihr Alleinfütterungsrecht erpicht sind.

Die Abschussquote für Schalen- und Schwarzwild lässt sich halt bequemer erfüllen, wenn man als Jäger Lockfütterungsstellen, sogenannte Kirrungen, anlegt. Dies erspart einem das mühevolle Aufstöbern des Wildes, das Pirschen, das eine hohe Kunst ist und früher der Stolz eines ehrenvollen Jägers war.

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