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Lindner bleibt im FCB-TorWie geht Nikolic mit Sforzas Entscheidung um?

Nach starken Leistungen bleibt Heinz Lindner die Nummer 1 im Tor des FC Basel. Doch wie reagiert Djordje Nikolic auf den Beschluss von Trainer Ciriaco Sforza um?

Djordje Nikolic (Mitte) hat seinen Platz als Nummer 1 im Tor des FC Basel vorerst an den Österreicher Heinz Lindner verloren.
Djordje Nikolic (Mitte) hat seinen Platz als Nummer 1 im Tor des FC Basel vorerst an den Österreicher Heinz Lindner verloren.
Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)

Wirklich überraschend kam die Entscheidung nicht, dass Ciriaco Sforza auch im neuen Jahr auf Torhüter Heinz Lindner setzt. Der Österreicher hatte in den letzten Spielen grossen Anteil an der verbesserten Stabilität der Basler Abwehr, er wehrte deutlich mehr Schüsse ab als Nikolic und strahlte jene Ruhe aus, die man vom Serben in seinen ersten Spielen als Nachfolger von Jonas Omlin so oft vermisste.

Lindner wird also am Samstag gegen den FCZ auf dem Rasen stehen. Im Fokus wird aber auch Nikolic stehen, der nach seiner Zeit beim FC Thun bereits zum zweiten Mal in seiner Karriere den Status als Nummer 1 während der Saison verliert. Wie wird der 23-Jährige sich verhalten, wird er tatsächlich so fair, ruhig und professionell bleiben, wie Sforza sich das von seinen Goalies wünscht?

«Es ist nicht einfach, wenn einem Spieler gesagt wird, dass er nicht spielen kann», sagt Sforza, «es ist unsere Aufgabe, das mit ihm ruhig zu analysieren. Unsere Aufgabe ist, ihn zu unterstützen.»

Am Samstag wird darum ausnahmsweise mal der Torhüter im Fokus stehen, der auf der Tribüne sitzt. Doch nach allem, was man von Djordje Nikolic hört, wird er sich auch als Nummer 2 weiterhin voll in den Dienst der Mannschaft stellen. Auch wenn die Entscheidung seines Trainers für ihn ein schwerer Schlag sein dürfte.