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VerhaltenspsychologieWie faul sind Hauskatzen?

Hauskatzen bevorzugen es, sich bedienen zu lassen.
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Die bequeme Lösung

Schweine und Hühner lösen lieber Aufgaben

«Futterrätsel können Schnellfresser bremsen, Katzen geistig stimulieren.»

Mikel Delgado, Verhaltensforscher an der University of California
38 Kommentare
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    Sacha Meier

    Die zoologische Verhaltensforschung bei Katzen macht sicher Fortschritte, aber sie hat das Undenkbare noch nicht gedacht und das Unaussprechliche noch nicht gesagt: Nämlich die These, dass nicht der Mensch die Katze domestiziert, sondern die Katze den Menschen felinisiert hat - wenn man das so sagen kann. Als Hausmensch, der von einer liebevollen Katze ausgesucht und seit Jahren artgerecht gehalten wird, denke ich, einige starke Indizien dafür zu haben. Katzen betrachten «ihre» Menschen als Partner. Darum kann man sich frei herumlaufen lassen und kommen immer wieder zurück. Im Gegensatz zum Hund unterwirft sich aber die Katze dem Menschen nicht, sondern erwartet partnerschaftlichen Umgang mit Etikette und verhält sich dann ebenso. Und es muss muss auch nicht unbedingt ein Mensch sein. Auf Youtube gibt es ein Video einer Gruppe von Zoologen, die beobachtet und dokumentiert hat, wie in einem verlassenen Dorf in Nordafrika die zurückgelassenen Katzen die ebenfalls anwesenden Makaken domestizierten. Sie brachten die Primaten dazu, sie zu füttern, zu streicheln, ihr Fell zu pflegen und ihren Nachwuchs zu bewachen. Damit besteht eine Art Symbiose, von der beide Arten profitieren. Wie sagte doch Johann Wolfgang von Goethe so schön: «Ein Leben ohne Katze ist möglich, aber sinnlos.»