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Chinas Präsident Xi JinpingWer über ihn lacht, wird abgeholt

Der Parteichef ist der mächtigste Mann Chinas, vielleicht sogar der Welt. Über einen, den man nicht unterschätzen sollte.

«Unübertroffener Steuermann» lässt sich Xi Jinping nennen, bald könnte noch ein Titel dazukommen: Grosser Vorsitzender. So nannten sie bisher nur Mao.
«Unübertroffener Steuermann» lässt sich Xi Jinping nennen, bald könnte noch ein Titel dazukommen: Grosser Vorsitzender. So nannten sie bisher nur Mao.
Foto: Xinhua, Imago

Er hat Trinkbrunnen gebaut. Die Menschen hatten Wasser. Er hat Holz geholt. Den Menschen wurde warm ums Herz. Er hat gekocht. Es schmeckte den Menschen nie besser. Als Regen und Schnee fiel, warf Xi Jinping die Decken fort, trat vor die Tür in die Eiseskälte. Sein Wille war nie stärker.

So erzählen die Geschichtsschreiber die Zeit, in der Chinas heutiger Parteichef auf dem Land lebte. Mit 15 Jahren kommt der junge Xi in das Dorf Liangjiahe. Bis dahin lebt er mit seiner Familie in der Hauptstadt Peking. Ein reiches Leben, abgeschottet. Sein Vater ist Kommunist der ersten Stunde, sein Sohn damit ein Nachfahre des engsten Zirkels der Führung. Ein Prinzling. Höher geht nicht. Dann 1962 der Fall des Vaters, Mao wirft ihm Verrat vor.

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