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Vulkanausbruch in den USAWie eine geschüttelte Colaflasche

Vor 40 Jahren, am 18. Mai 1980, brach der 2950 Meter hohe Mount St. Helens im US-Bundesstaat Washington aus. Dabei verlor er rund 400 Meter an Höhe.
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Trügerische Ruhe: Der Berg schien lange Zeit friedlich zu schlafen, doch im Inneren braute sich derweil etwas zusammen.

«Damals wurden Brücken geschlagen, zwischen den USA und Russland, aber auch zwischen Geowissenschaftlern, Ingenieuren und Sozialwissenschaftlern.»

Thomas Walter vom Geoforschungszentrum Potsdam
Erst nach dem Ausbruch zeigte sich die Energie, die sich im Berg aufgestaut hatte: Im Berg klafft eine riesige Wunde, für immer abgesprengt.

Dave Johnston und 56 weitere Menschen hatten das Pech, zu nah am Vulkan zu sein.

57 Menschen starben, viele erstickten an Asche und Staub, manche verbrannten in der Hitze oder ertranken in den Massen aus Geröll und Schlamm.
Die Auswirkungen auf die Natur am Fuss des Berges waren enorm, Bäume knickten unter den Wassermassen und dem Geröll ab wie Streichhölzer.

«Ehrlich gesagt: Ich hätte mich dort auch ziemlich sicher gefühlt.»

Christoph Kern vom Volcano Science Center der US Geological Survey
9 Kommentare
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    Anton Paschke

    > Energie von 24 Megatonnen TNT

    Die Zar-Bombe, von Andrei Sacharov gebaut und von einem Flugzeug auf Novaja Zemlja abgeworfen, wird auf 50 MT TNT geschätzt, nach manchen Quellen 60 MT.

    Sacharov hat verlangt, dass sie für den Test nicht voll ausgebaut wurde, es wurden also nur etwa ein Viertel der U238 Platten der Verkleidung montiert. Auch so war diese eine Explosion die Ursache für etwa 25% der in den 1960 Jahren in der Luft gemessenen Radioaktivität.