Zum Hauptinhalt springen

In der Stube – und draussenWie ein Seiltänzer

Mit der Slackline kann man lernen, wie ein Zirkusakrobat von A nach B zu gelangen. Dabei kann man seine Koordination verbessern und jede Menge Spass haben.

Mit der Slackline kann man sich die Zeit in der freien Natur vertreiben.
Mit der Slackline kann man sich die Zeit in der freien Natur vertreiben.
Foto: Angelika Warmuth (Keystone)

Zwei Bäume und das Slackline-Set. Mehr braucht man nicht. Zugegeben, die zwei Bäume müssten auch noch im entsprechenden Abstand auseinanderstehen, damit man die Slackline dazwischen anbringen kann. Doch diese Voraussetzungen erfüllen die Bäume in den meisten öffentlichen Parks der Region. Den ersten Versuchen auf der Slackline steht also nichts im Weg.

Wer auf dem Gurtband oder Kunstfaserband von einem Baum zum anderen gelangen will, braucht vor allem jede Menge Koordination, Konzentration und Durchhaltewillen. Denn die meisten Menschen werden mehr als einen Versuch brauchen, um die Slackline wie ein Seiltänzer zu überqueren. Die Schwierigkeit ist, dass die Slackline sich unter dem Gewicht des Nutzers ausdehnt. Dadurch verhält sie sich sehr dynamisch und verlangt, dass man stets in der Lage ist, seine Eigenbewegung auszugleichen. Für mich persönlich ist diese Eigenschaft allerdings sehr hilfreich. Denn nach vier Bänderrissen am Knöchel kann ich mir so genau jene Stabilität holen, die durch die Verletzung verloren ging.

Viele Variationen

Wenn man die Slackline dann einmal im Griff hat, gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, wie man sich herausfordern kann. Man kann verschiedenste Kunststücke versuchen: Von Sprüngen über sich hinsetzen und wieder aufstehen bis hin zu Drehungen ist alles möglich. Wem auch dies zu langweilig ist, kann gar probieren, die Slackline mit einem Einrad zu überqueren. Sie sehen, mit einer Slackline wird es einem kaum je langweilig.

Die BaZ-Serie «In der Stube – und draussen» gibt täglich Tipps, die dabei helfen sollen, die Corona-Zeit halbwegs sportlich zu überbrücken.